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So spielst du Gorillas

Gorillas ist das Artilleriespiel, das mit MS-DOS QBasic ausgeliefert wurde. Zwei Gorillas stehen auf Hochhausdächern und werfen abwechselnd explodierende Bananen aufeinander.

Stell Winkel und Kraft ein, rechne mit dem Wind und gewinne als Erster 3 Runden.

Regeln

  • Triff den anderen Gorilla, um die Runde zu gewinnen. Triffst du dich selbst, geht die Runde an deinen Gegner.
  • Jede Runde hat eine neue Skyline und neuen Wind. Der Wind steht oben und bleibt die ganze Runde über gleich.
  • Bananen sprengen Krater in Gebäude, und spätere Würfe können durch sie hindurchfliegen.
  • Spiel gegen den Computer auf Leicht, Normal oder Schwer oder gegen jemanden am selben Gerät.
  • Gegen den Computer bringt jede gewonnene Runde umso mehr, je weniger Würfe du gebraucht hast, multipliziert mit der Schwierigkeit. Der Sieg im Match bringt einen Bonus von 500 × Schwierigkeit.

Steuerung

Ziehen & loslassen
Wie bei einer Steinschleuder vom Ziel weg nach hinten ziehen: Die Richtung bestimmt den Winkel, die Länge die Kraft
↑ ↓ / W S
Winkel ändern
← → / A D
Kraft ändern (Umschalt halten für Fünferschritte)
Leertaste / Enter
Werfen
P / Esc
Pause

Tipps

  • Dein letzter Wurf bleibt als gepunktete Linie auf dem Bildschirm, also korrigiere von dort aus, statt neu zu raten.
  • Starker Gegenwind braucht einen höheren, kräftigeren Wurf; mit Rückenwind nimmst du Kraft raus.
  • Ein Wurf mit mehr als 90° schickt die Banane nach hinten – praktisch, wenn dich ein höheres Gebäude einkesselt.

Gorillas: Strategie

Der erste Wurf zählt am meisten

Gegen den Computer bringt eine Runde 250, wenn deine erste Banane trifft, 200 beim zweiten Wurf, 150 beim dritten, 100 beim vierten und danach 50, alles multipliziert mit 1, 2 oder 3 für Leicht, Normal und Schwer. Der Match-Bonus ist 500 mal derselbe Multiplikator. Ein sauberer erster Wurf ist so viel wert wie fünf späte, also nimm dir Zeit dafür: Lies Wind und Skyline, bevor du die Steuerung anfasst.

Flache Würfe schlagen den Wind

Der Wind drückt den ganzen Flug über mit gleichmäßiger Kraft zur Seite, die Abdrift wächst also mit dem Quadrat der Flugzeit. Ein hoher Bogen, der doppelt so lange in der Luft hängt, driftet viermal so weit. Bei starkem Wind wähl den flachsten Bogen, der über die Gebäude dazwischen kommt, und nimm mehr Kraft. Steile Würfe hebst du dir für ruhige Runden auf oder für den Fall, dass ein hoher Block keine andere Linie lässt.

Immer nur eine Sache korrigieren

Dein letzter Wurf bleibt auf dem Bildschirm, und Winkel und Kraft bleiben zwischen den Zügen und sogar zwischen den Runden eingestellt. Ändere nach einem Fehlwurf nur einen der beiden Werte, und zwar passend zum Fehler: ein paar Punkte Kraft bei knappem Verfehlen, mehr bei einem weiten. Änderst du beides auf einmal, weißt du nicht, welche Änderung geholfen hat. Eine Banane, die ein Dach streift, hinterlässt einen Krater, ein späterer Wurf kommt also vielleicht dort durch, wo der letzte hängen blieb.

Der Computer schießt sich ein

Der erste Wurf des Computers in einer Runde ist sein ungenauester, und sein Fehler schrumpft mit jedem weiteren Wurf, auf Schwer am schnellsten. Auf Schwer solltest du nicht mit vielen Chancen rechnen. Wer eine Runde verliert, wirft in der nächsten zuerst – nach einer verlorenen Runde hast du also den ersten Wurf gegen einen Computer, der sich noch nicht eingeschossen hat. Nutze ihn.

Über Gorillas

Gorillas (GORILLA.BAS) kam 1991 mit MS-DOS 5.0 als Beispielprogramm für QBasic, zusammen mit Nibbles. Microsoft legte den Quellcode bei, und so war es für viele der erste Blick in ein Programm – und weil QBasic auf jedem Büro-PC lag, ein fester Termin in der Mittagspause zu zweit. Im Original musste man Winkel und Geschwindigkeit als Zahlen eintippen, und die Sonne schnitt eine Grimasse, wenn man sie traf.

Dieses Remake behält die Dächer, den Wind und die explodierenden Bananen und ergänzt eine Steinschleuder-Steuerung zum Ziehen, Computergegner in drei Schwierigkeitsstufen und eine Punktzahl, die Siege mit weniger Würfen belohnt. Zu zweit an einer Tastatur geht es weiterhin.

Fragen

Ist das das originale QBasic-Gorillas?

Nein. Es ist ein eigenes Browser-Remake, inspiriert von GORILLA.BAS aus dem Jahr 1991, kostenlos und ohne Installation – und ohne QBasic.

Kann ich Gorillas gegen jemanden spielen?

Ja. Wähle zwei Spieler und gebt Tastatur oder Handy nach jedem Zug weiter. Du kannst auch gegen den Computer auf Leicht, Normal oder Schwer spielen.

Wie werfe ich auf dem Handy?

Zieh wie bei einer Steinschleuder vom Ziel weg nach hinten und lass los: Die Richtung bestimmt den Winkel, die Länge die Kraft. Auf der Tastatur stellst du Winkel und Kraft mit den Pfeiltasten ein und drückst die Leertaste.

Wie wird die Punktzahl berechnet?

Gegen den Computer bringt jede gewonnene Runde umso mehr, je weniger Würfe du gebraucht hast, multipliziert mit der Schwierigkeit. Der Sieg im Match (wer zuerst 3 Runden hat) bringt einen Bonus von 500 × Schwierigkeit.